Artikel teilen! Japanisches Alphabet: Wenn man schon so ein Manga-Freak ist, dann kommt man irgendwann auch auf die Idee, sich die japanische Sc ...
Ein kurzes Tagebuch, was uns so alles Witziges passiert...
Übrigens: Alle Schimpfwörter und ähnliches werden wir durch "Blume" ersetzen. Den Grund dafür könnt ihr in unserem Naruto-MSTing nachlesen (siehe "Links").
27. März 2011
Astala: Letzten Freitag in Französisch war auch wieder lustig.
Annie: Wir hatten gerade Schluss, da so Folgendes:
Astala(Johannes P.): "Schönes Wochenende!"
Annie(Lehrerin): "Werd ich haben, ich seh dich ja nicht!"
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Wenn man schon so ein Manga-Freak ist, dann kommt man irgendwann auch auf die Idee, sich die japanische Schrift einmal näher anzusehen. Nun, auf diesem Gebiet bin ich garantiert kein Experte, ich kann auch nur googeln. Aber ein paar grundlegende Informationen kann auch ich euch geben:
Es gibt grundsätzlich im Japanischen drei Schriftarten.
1. Kanji
Die Kanji sind so etwas wie eine Bildschrift, ähnlich dem Chinesischen. Es gibt rund 3000 Kanji, alle bedeuten etwas anderes, so wie Hieroglyphen. Man findet sie oft in Bezeichnungen von Sternzeichen oder Tattoos wieder. Es gibt davon so viele, dass nicht einmal die Japaner alle kennen.
2. Hiragana
Die Hiragana ist eine Lautschrift, das heißt, man kann mit den Zeichen jedes Wort schreiben, wie mit unseren Buchstaben. Allerdings gibt es hier keine Buchstaben, sondern Silben! Eine Silbe ist ein Zeichen, die kann man nicht auseinander nehmen. Außerdem gibt es im Japanischen auch nicht alle Silben, die wir kennen, weil sie sozusagen weniger Konsonanten haben.
3. Katakana
Eben weil es da draußen in der weiten Welt auch Silben gibt, die sich mit Hiragana nicht ausdrücken lassen, gibt es noch die Katakana. Damit werden zumeist fremdländische Begriffe ausgedrückt, Anglizismen zum Beispiel. Aber auch im Manga werden Laute wie „whoo“ oder „krrr“ dann in Katakana dargestellt. Info am Rande: Der schizophrene Charakter Zetsu aus „Naruto“ zum Beispiel spricht mal in Katakana mal in Hiragana – je nachdem, ob der schwarze oder der weiße Zetsu gerade am Zug ist.
Wenn ihr also mit euren Freunden eine Geheimschrift ausmachen und die japanischen Zeichen dafür benutzen wollt, dann werdet ihr wohl immer wieder Lücken in euren Wörtern haben, wenn ihr nur eine der beiden Schriften benutzt. Natürlich ist es auch nicht korrekt, zwei Schriftarten in einem Wort zu vermischen, auch wenn sie sich stellenweise sehr ähnlich sind.
Ich hab mir den Spaß trotzdem gemacht und einmal das deutsche Alphabet nachgestellt. Die Hiragana sind die Zeichen, bei denen mit blauen Pfeilen auch die Schreibrichtung angegeben ist. Den Rest habe ich mit Katakana aufgefüllt.
Wer mehr erfahren will, gucke doch mal hier:
http://www.jlpt-practice.com/Lesson/Basic/Katakana.asp